Auf der Suche nach Gott

Wir alle suchen nach dem einen Prinzip namens Gott. Wer ist Gott? Wie sieht er aus? Wo finden wir unseren Schöpfer? Erzählt uns die Kirche die Wahrheit über Gott? Oder bekommen wir in der Kirche nur Illusionen verkauft? Letztlich gibt es nur einen Weg, das herauszufinden: Wir müssen den Verstand beiseite schieben und unser Herz die Führung übernehmen lassen! Ich bitte dich, beim Lesen dieses Textes deinen Verstand in den Urlaub zu schicken. Öffne dein Herz und lass es entscheiden, was wahr oder unwahr ist.

Auf der Suche nach Gott

Auf der Suche nach Gott – Finden wir Gott in der Kirche oder in uns?

Wir brauchen Gott nicht in der Kirche suchen. Das Bild von Gott als alter, grauhaariger Mann, auf einer Wolke sitzend, ist eine komische Vorstellung.

Gott ist alles, was wir sehen und anfassen können. Jeder Mensch, jedes Tier, jede Pflanze, jeder Stein und das Universum: All das ist Gott und Gott ist alles was ist. Er ist jederzeit bei uns, wie am Tage, so auch in der Nacht. Wenn wir mit anderen Menschen sprechen, sprechen wir automatisch auch zu ihm. Viele Menschen sagen:

„Wenn ich Gott um Hilfe bitte, bekomme ich nie eine Antwort oder Zeichen, die mich zur Antwort bringen.“

Sie fühlen sich dann im Stich gelassen. Aus meiner eigenen Erfahrung kann ich sagen, dass er immer antwortet. Das Problem an der Sache ist, dass viele Menschen die Hilfe Gottes nicht annehmen können und auch die vielen kleinen Antworten oder Zeichen auf ihre Gebete schlichtweg übersehen. Meistens kommen die Antworten nicht auf direktem Wege. Hierzu möchte ich kurz ein Beispiel geben:

Vor Jahren war ich in einer Situation wo ich weiterkommen wollte und hatte um Hilfe gebeten, um aus dieser Situation lernen und wachsen zu können. Irgendwann hatte ich meine Bitte vergessen und fuhr eines Samstags in den Baumarkt. Dort vor der Tür traf ich zwei junge Menschen, die mich ansprachen und mir sagten, dass sie sich für Tiere in Not einsetzten. Gut gelaunt ließ ich mich auf das Gespräch ein, was allerdings dazu führte, dass meine spirituelle Ader hoch kam. Die beiden jungen Menschen interessierten sich auch für Spiritualität und so kam es, dass ich während des Gesprächs wiederholt auf ein bestimmtes Buch hingewiesen wurde. Das Buch heißt: „Die Illusion des Universums“ und ist wirklich zu empfehlen. Kurze Zeit später hatte ich es mir dann besorgt und fing an darin zu lesen. Nach kurzer Zeit stellte ich fest, dass es das war, worum ich gebeten hatte. Mit diesem Buch schaffte ich es, aus meinem Dilemma raus zu kommen.

Wie Du deine Antworten auf der Such nach Gott bekommst

Die Antworten von Gott brauchen manchmal Zeit. Meistens hängt es davon ab, wie schnell wir loslassen können, auch unsere Erwartungen. Wir müssen einfach auf unsere Intuition hören. Auf diesem Wege kommen wir schnellstmöglich zu Antworten auf unsere Gebete. Gott liebt uns unermesslich, aber wie gehen wir mit ihm um? Lieben wir Gott wie er uns liebt? Wir denken sogar, dass er uns bestraft, aber Gott ist reine Liebe und in dem Moment, in dem wir etwas „Falsches“ tun oder wir uns von ihm abwenden, hat er uns schon vergeben. Wir bestrafen uns selbst, aber dazu möchte ich erst zu einem späteren Zeitpunkt kommen. Am Anfang des Textes steht, dass Gott in allem ist was ist.

Aber wie gehen wir mit unseren Mitmenschen, geschweige denn mit uns selbst um? Wir bewerten unsere Mitmenschen von Kopf bis Fuß, indem wir sagen, dass sie komisch gekleidet sind, nicht gut genug aussehen oder uns die Art, wie sie sich bewegen, nicht gefällt. Es gibt aber auch Veranstaltungen, auf denen sich junge, hübsche Frauen von Anderen bewerten lassen. Klar ist, dass die Frau, die die Veranstaltung gewonnen hat sich freut, aber was ist mit denen, die die Miss-Wahl nicht gewonnen haben? Das Schlimme ist ja, dass wir alle ständig nur Oberflächlichkeiten sehen und bewerten.

Warum bewertet keiner die Herzqualitäten, die sogenannten inneren Werte oder die Liebesfähigkeiten eines Menschen? Diese Eigenschaften eines Menschen können nicht bewertet werden. Worauf ich hinaus will ist: wenn wir andere bewerten, bewerten wir auch Gott und damit schließlich auch uns selbst. Gott ist in Allem, auch in Dir. In dem Moment, in dem du einen Anderen bewertest, schaust du in einen Spiegel und bewertest dich selbst.

An dieser Stelle würde ich gerne eine Frage anbringen: Wirst du Gott, den du suchst, finden, wenn du Gott und dich selbst bewertest? Denke mal darüber nach. Den Gott, den wir suchen, finden wir nicht im Außen, sondern nur in uns selbst. Das Einzige, was uns davon abhält, ist der Verstand. Durch das Ego bewerten wir nicht nur, sondern wir versperren uns alle Wege glücklich zu sein. Ist Dir noch nie aufgefallen, dass dir nur Häppchen auf deinen Weg gelegt werden, wenn du mit dem Verstand eine Entscheidung triffst und dann diesen Weg gehst? Was passiert, wenn diese kleinen Portionen des Glücks aufgebraucht sind? Wir werden in die Tiefe gerissen, sind unglücklich und stehen genau da, wo wir vorher schon gestanden haben.

Gott möchte das Du glücklich bist

Das liegt daran, dass wir der Stimme unseres Herzens nicht folgen. Gott möchte, dass jedes Lebewesen glücklich ist. Gott möchte, dass du den richtigen Partner hast, eine Arbeit, die dir Spaß macht usw. Im Prinzip nutzen wir solange unseren Verstand, bis wir erkannt haben, dass wir von unserem Ego begrenzt werden. Unser Verstand kann sich nur für Gut oder Böse entscheiden. Was wäre, wenn ich Dir sagen würde, dass es nichts Böses gibt, sondern es nur eine Beurteilung des Verstandes ist und wir diese Beurteilung gar nicht brauchen. Das Leben ist dazu da, dass wir uns entwickeln. Aufgrund dessen gibt es auch kein richtig oder falsch, denn alles, was wir in unserem Leben erfahren, hat einen bestimmten Grund: wir sollen aus diesen Situationen lernen und wachsen.

Alles ist gut, so wie es ist. Wenn du andere bewertest, fällt es auf dich zurück. Stellst du einer anderen Person mit Absicht ein Bein und die Person, der du das Bein gestellt hast, verletzt sich, wird es so oder so ähnlich wieder auf dich zurückkommen. Alles, was wir tun, kommt wie ein Bumerang wieder auf uns zurück. Alle Worte, Gedanken und Taten, die du gegen andere richtest, seien sie positiv oder negativ, kommen unweigerlich zu Dir zurück. Durch alle negativen Gedanken oder Handlungen, die wir gegen andere richten, bestrafen wir uns selbst. Gott bestraft uns niemals – unter keinen Umständen. Wer das erkennt, ist ein ganzes Stück weiter und kann Verantwortung für sich übernehmen. Wer Gott sucht, wird ihn finden, allerdings nur in seinem Inneren.

Der, der diesen Weg gehen möchte, sollte sich klar darüber sein, dass er die komplette Verantwortung für sich und sein Leben übernehmen sollte. Dazu gehört unbedingt, dass niemand außer wir selbst verantwortlich sind für alles, was uns widerfährt. Und dass wir die Beurteilungen gegen andere, gegen uns selbst und letzten Endes gegen Gott fallen lassen. Gott schreibt nicht unsere Zukunft, wir sind es selbst, wollen dafür aber keine Verantwortung übernehmen. Wir müssen uns öffnen für die Herzqualitäten der Freude, des Lachens, des Mitgefühls, der Liebe, der Vergebung und der Dankbarkeit. All diese Gefühle dürfen wir leben lernen, stattdessen leben wir Wut, Hass, Angst, Zweifel und Bewertungen – gegen andere, uns selbst und Gott.

Auf der Suche nach Gott – Die drei Werkzeuge

Wer sich auf die Suche gemacht hat, Gott in sich zu finden, seine Göttlichkeit zu entdecken, dem möchte ich drei Werkzeuge mit auf seinen Weg geben.

Das erste Werkzeug ist die Vergebung. Mit Vergebung können wir unsere Energie zurück holen. Bei einer Auseinandersetzung übertragen beide Parteien Energie auf den anderen und dadurch entsteht eine Verbindung. Diese Verbindung können wir durch Vergebung lösen und damit unsere Energie zurück bekommen.

Das zweite Werkzeug ist die Liebe. Durch Liebe können wir Menschen akzeptieren, so wie sie sind. Wir können niemanden verändern, außer uns selbst. Liebe heißt annehmen und loslassen.

Das dritte Werkzeug ist die Dankbarkeit. Alles im Leben hat einen Sinn, ob positiv oder negativ spielt keine Rolle. Alles, was geschieht, dient nur dem einen Zweck, uns zu entwickeln.

Mit diesen drei Werkzeugen hast du die Möglichkeit, dich von allem zu befreien, das dich daran hindert, hinter die Illusionen zu schauen – und du hast die Chance, dich selbst zu erkennen. Wer seinen Verstand nicht mehr als Waffe sondern als Werkzeug nutzt, öffnet sich für die bedingungslose Liebe und kann für alle Aufgaben, die er gestellt bekommt, dankbar sein. Er kann sich selbst erkennen und wird das Göttliche Erbe in sich entdecken. Wer sich auf diesem Weg befindet, wird erkennen, dass Gott sich teilen musste um ALLES zu erschaffen und letzten Endes werden wir dazu kommen, daß wir eins alle Eins in Gott sind.

Es gibt nur eine Wahrheit die da heißt: „ICH BIN die mächtige Gegenwart Gottes.“ Jeder ist göttlich und alles ist miteinander verbunden. Das Einzige, das uns daran hindert, es zu erkennen, ist der Verstand. Wie fühlt es sich an in deinem Herzen, wenn du sagst: „ICH BIN Gottes Sohn.“ Ersetze „Sohn“ durch das was für Dich stimmig ist. Fühlst du Wahrheit oder Unwahrheit? Danke das Du dir ein wenig Zeit für dich selbst genommen hast.

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Über Christian

Hey, ich bin Christian! Erfinder von Holistic Master Healing, Heiler, Coach & Wegbegleiter. Meine Leidenschaft ist die Spiritualität und Heilung in Sinne von "GANZ" werden. Für Inspiration & Tipps folge mir auf:

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